Kunden sind das Kapital -

Mitarbeiter das Eigenkapital

Situativer (dialogischer) Führungsstil: Alles ist prüfbar.

Respektvoller und vertrauensvoller Führung folgt eine hohe Leistungsbereitschaft.

Wenn man nicht an den Boten glaubt, so glaubt man auch nicht an die Botschaft.

Alles ist heute prüfbar, daher braucht die Führungskraft Menschen- und Sachkenntnis. Auch NEIN sagen ist zulässig. Wer nur nach Checklisten handelt verliert oft den Menschen und die Firma aus dem Blick. Diplomatie bedeutet nicht langatmig drum herumreden. Wer die erste Geige spielt, der sollte den richtigen Ton treffen? / Mythos Motivation (stimmt?) / Angst?

Die Führungskraft ist eine zentrale Persönlichkeit. Führungskräfte brauchen Mut um andere verbindlich einzubinden. Situative Führung ist kein Wunderwerk, sondern beruht auf dem Ansatz „auf den Mitarbeiter einzugehen, dessen Fähigkeiten erkennen, fördern/optimieren" und dann einsetzen. Gute Führungsarbeit besteht bis zu 80 % aus Kommunikation. Nur wer selbst brennt, kann auch andere entzünden. Hier gibt es Optimierungspotentiale, die mit 15 bis 45% auf die Kosten- und Ertragssituation einwirken können.

„Persönlichkeiten, nicht Prinzipien bringen voran."

 

Mängel in Führungsfragen (Q:HB).

 

Menschen in einer Behörde sind anders „gestrickt“, als Personen in einem Forschungsinstitut oder einer Fabrik. Das kann man leicht verstehen, jedoch hat dies auch einen Einfluss auf die Art der Führung? Natürlich, denn in einem Forschungsinstitut braucht man „Freigeister“ mit Selbstdisziplin, in einer Fabrik braucht man klare Strukturen und noch mehr geordnete Abläufe, sowie Sinn für Qualität und Effektivität, oder?

 

  In vielen Unternehmen galt das mittlere Management lange als Behörde oder Lehmschicht. Studien belegen, dass Führungskräfte bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Machterhalt verbringen. Heute soll das mittlere Management aktiv seine Scharnierfunktion ausüben. Teamleiter, Gruppenleiter, Projektleiter und Abteilungsleiter sind das Scharnier zwischen allen strategischen Plänen und Zielen. Gegenüber dem Management sind Führungskräfte selbst Mitarbeiter, d.h. sie befinden sich in einer klassischen „Sandwichposition“ zwischen oben und unten.

Chance und Nutzen

Wichtig für den Erfolg ist ein gutes Zusammenspiel aller Funktionen; somit Respekt, Vertrauen und Freude an der Zusammenarbeit. 8 Fakten zum totalen scheitern  (Prof. Kruse). Als Führungskraft ist man Mittler zwischen zwei Ebenen. Wertschätzung in der Führung erfordert erst einmal eine gewisse Vorarbeit und Umstellung, zahlt sich jedoch aus. Erfolgreich sind kommunikative Teamplayer mit situativem Führungsstil. WS Führung 

 

Beispiele:

A) Sie sind Abteilungsleiter und Ihr Gruppenleiter handelt in letzter Zeit an Ihnen vorbei, er hält sogar Informationen zurück, und verbreitet auch noch Unwahrheiten. Da Ihr Gruppenleiter eigentlich ein wertvoller Mitarbeiter ist, sind Sie verunsichert was zu tun ist?

B) In der Praxis macht es einen großen Unterschied, ob ich als Chef einem Mitarbeiter selber lobe oder ihn durch meinen Stellvertreter loben lasse. Wenn ich dies so veranlasse, gibt es die Wirklichkeit meiner persönlichen Belobigung nicht. Handeln und Unterlassen sind beide wirkungsmächtige Interaktionen.